Autor: Gitte Härter

Dinge abbrechen – Ich mag nicht mehr

Es gibt ja Menschen, die das, was sie angefangen haben, partout nicht abbrechen. Weil sie die Dinge durchziehen. Weil sie sich laut dazu verpflichtet haben. Weil sie schon so viel Zeit, Geld und Energie reingesteckt haben. Auch wenn es die größte Quälerei ist oder sich Umstände beziehungsweise aktuelle Prioritäten verschoben haben, sodass eigentlich auf der Hand liegt, dass es besser wäre, es sein zu lassen [zumindest für den Moment]. Das andere Extrem ist das „Ich mag nicht mehr“.

„Das kann ich jetzt auch nicht ändern!“

Immer wieder passiert im Leben was Suboptimales. Hihi, ich finde das Wort „suboptimal“ so lustig. Teilweise ist es noch gar nicht eingetreten, aber es zeigt sich schon am Horizont: Weil es eine Konsequenz sein könnte aus etwas, das wir entschieden haben, 0der das wir derzeit noch tun (oder lassen), und das in vollem Bewusstsein, dass wir damit auf etwas zuschlittern. Oder weil jemand anderes etwas getan hat, das sich auf die Situation oder uns ungünstig auswirkt.