Zeit begrenzen

Als Selbstständige sollten uns Deadlines heilig sein, und meist sind sie das – sofern Kunden involviert sind. Immer dann, wenn es um Commitments gegenüber Dritten geht, liegt auf jeden Fall irgendeine Priorität drauf. Das, was Schnittstellen nach außen hat, muss laufen. Erst recht, wenn wir Geld dafür bekommen.

Die meisten von uns sind sehr gut in der Lage, diverse Kundenprojekte parallel zu organisieren. Doch selbst wenn dein Zeitmanagement hervorragend ist, heißt das nicht, dass Zeit und Aufwand in einem rentablem Verhältnis zueinander stehen. Und was ist mit den Vorhaben, die „nur für uns“ sind?

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Tagesform

Ich habe eine Bekannte, die richtig wütend wird, wenn sie an einem Tag nicht so leistungsfähig ist, wie sonst. Das bezieht sich auf alles:

  • Wenn die Dinge nicht so mühelos laufen, wie „normal“.
  • Wenn sie eigentlich mehr schafft (oder sich heute mehr vorgenommen hatte).
  • Wenn sie beim Spazierengehen öfter stehenbleiben muss, als gestern.

Natürlich ist das durchaus menschlich. Die Enttäuschung, wenn das, was sonst viel müheloser klappt, auf einmal zäh ist. Die Tage, wo man abends noch lauter unerledigtes Zeug dastehen hat, das eigentlich gemacht gehört hätte. Oder eine uncharakteristische Müdigkeit, obwohl „man heute gar nicht so viel zu tun hatte“.

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Rechenschaft

Auch wenn das Wort altmodisch und ein bisschen fies klingt: Ich bin ein großer Fan davon, zur Rechenschaft gezogen zu werden – und Rechenschaft abzulegen. Ein bisschen hipper kommt der englische Begriff der „accountability“ daher.

Wenn wir darüber sprechen, ob und wie gut wir etwas durchziehen, geht es oft ums Wollen, ob Lust oder Leidensdruck groß genug ist, ob wir zuversichtlich sind oder eher etwas vermeiden, und und und. Doch der Schlüssel zu allem ist die Verantwortlichkeit.

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Hauruck-Aktionen

Es gibt diese Dinge, die man beharrlich vor sich herschiebt. Oft sind die gar nicht mal so kompliziert, es ist eher eine Zeit- und Lust-Frage:

  • Man braucht einen Kopf dafür, oft fehlt der Überblick, was alles damit verbunden ist.
  • Es ist nicht einfach so in den Alltag zu integrieren, weil es eben nicht mit einem Handgriff getan ist.
  • Bei manchen Sachen mangelt es an Lust.

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Neuland-Thema – Wo anfangen?

Blogleserin Petra fragt mich, wie man sich konsequent einen neuen Bereich erobern kann, von dem man wenig bis null Ahnung hat, z. B. Altersvorsorge.

Alles ist komplex. Und je allgemeiner du rangehst, desto mehr stocherst du im Nebel. Das ist auf mehreren Ebenen ein Problem:

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Nachdenken ist kein Pizzateig

Einer der größten Feinde der Konsequenz ist das Nachdenken.

Hä? Spinnt die jetzt? Nachdenken ist doch wichtig! Unüberlegt handeln ist der Teufel! Man kann im Business nicht einfach spontan dieses oder jenes machen!

Da stimme ich vollkommen zu! Erst denken, dann handeln ist auch meine Devise.

Die Sabotage, etwas anzufangen, dann aber nicht durchzuziehen, fängt allerdings bei der Überzeugung an, dass längeres Nachdenken alles besser macht.

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Der Preis des Haderns

Gelegenheiten zum Hadern hat jeder mal. Selbst, wer nicht dazu neigt, kennt Momente, in denen das Hätte an einem nagt.

Problematisch wird es, wenn wir uns unablässig um eine Sache drehen, die wir bereuen oder die wir rückblickend glorifizieren.

Hätte ich dieses oder jenes gemacht, [ginge es mir besser, wäre ich erfolgreicher, glücklicher, wohlhabender, an dem und dem Punkt, hätte ich dies und das erreicht …].

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neue Rubrik: Gitte lernt

Ich habe heute morgen beschlossen, meine Fortschritte rund um „Zirkuskünste“, wie jonglieren, Einrad, Bällen, etc. hier ins Blog zu integrieren.

Da seht Ihr, wie konsequent … oder auch mal gar nicht so konsequent … ich dranbleibe, vor allem aber, wie die Fortschritte aussehen. Mich motiviert es immer, wenn ich sehe, wie man langsam besser wird. Dass es anfangs holpert, hässlich aussieht oder eben nicht gleich klappen kann. Finde ich viel ermutigender, als immer nur perfekte Videos zu sehen, wenn jemand schon alles kann.

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Ist der Widerwille ein Signal?

Ja, oft kommt man nicht in die Pötte, weil man etwas nicht mag, es zu schwierig empfindet, es nicht genug fordert …

Doch wenn du dich immer wieder zu etwas aufraffen – oder gar überwinden – musst, etwas partout nicht (mehr) leiden kannst oder es regelrecht hasst, dann ist das ein wichtiges Signal, das sich nur schlecht ignorieren lässt. Und das ist gut so!

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