Kategorie: hätte

Der Preis des Haderns

Gelegenheiten zum Hadern hat jeder mal. Selbst, wer nicht dazu neigt, kennt Momente, in denen das Hätte an einem nagt.

Problematisch wird es, wenn wir uns unablässig um eine Sache drehen, die wir bereuen oder die wir rückblickend glorifizieren.

Hätte ich dieses oder jenes gemacht, [ginge es mir besser, wäre ich erfolgreicher, glücklicher, wohlhabender, an dem und dem Punkt, hätte ich dies und das erreicht …].

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Hätte ich bloß!

Diese Bereuengeschichte leuchtet mir nicht ein: Da hadern manche Menschen ewig mit einer Entscheidung …

„Wenn ich damals nur X gemacht oder Y gelassen hätte!“

Klar ist es verständlich, sich hin und wieder mal zu wünschen, dass es möglich ist, die Zeit zurückzudrehen. Oder sich nachträglich in den Arsch zu beißen.

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„Wenn es schon so anfängt!“

Für mich ist es unnötiges Drama: Wenn Menschen was aufbauschen, mit den Fingern auf andere zeigen, lauter Ausreden finden oder alles verkomplizieren.

Das sind meine apokalyptischen Reiter, wenn es um das Miteinander geht. Ob das jetzt mit Kunden ist, mit Dienstleistern oder im privaten Bereich. Schon jetzt weiß ich: Das wird nicht besser, sondern führt geradewegs in größere Nervereien.

Bei dir sind es vielleicht völlig andere Dinge.

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Peinlich, peinlich!

Kürzlich hat mich eine nette Leserin meines Blamieren-Ratgeber kontaktiert – und mich erinnert, dass das ein schönes Buch ist. Genau das Richtige für die HÄTTE-Rubrik!

Es war das erste Buch, für das ich eigene Illustrationen geliefert habe, und wo mir das Titelbild besonders gut gefällt, weil der GABAL-Verlag so schön mutig ist:

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„Kann ich die Zeit zurückdrehen?“

Das „Hätt ich doch …!“ ist absolut menschlich. Und eine gute Sache, denn wir lassen prinzipiell Revue passieren, was los war und was uns daran stört. Machen wir das auf gute Art, lernen wir, was wir künftig anders machen wollen.

Doch allzu oft möchten wir einfach etwas ungeschehen machen: Es fällt uns zu spät ein, was wir hätten sagen sollen. Wir bereuen, was wir getan oder gelassen haben. Wir hadern mit etwas, das ausgerechnet uns passiert ist.

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„Das kann ich jetzt auch nicht ändern!“

Immer wieder passiert im Leben was Suboptimales. Hihi, ich finde das Wort „suboptimal“ so lustig. Teilweise ist es noch gar nicht eingetreten, aber es zeigt sich schon am Horizont:

  • Weil es eine Konsequenz sein könnte aus etwas, das wir entschieden haben, 0der das wir derzeit noch tun (oder lassen), und das in vollem Bewusstsein, dass wir damit auf etwas zuschlittern.
  • Oder weil jemand anderes etwas getan hat, das sich auf die Situation oder uns ungünstig auswirkt.

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