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Ich könnte hinfallen!

Visualisieren konnte ich noch nie. Dieses Vor-dem-geistigen-Auge ausmalen, wie etwas sein wird. Eine frühere Kollegin, die aus dem angestellten Büroalltag ausgestiegen war und eine Ausbildung zur Akupunkturistin angefangen hatte, hat mir mal erzählt, dass sie sich bereits in ihrer eigenen Praxis sehen konnte, wie sie einen weißen Kittel trägt und behandelt. Das hat sie wahnsinnig motiviert. Ein Fixstern. Ich sehe vor meinem geistigen Auge … nichts. Zumindest nicht, wenn es um die kleinen und großen Ziele geht, die ich habe. Was ich hingegen richtig gut sehe, praktisch in cinematischer Qualität, sind die verschiedenen Möglichkeiten, wie es mich spektakulär vom Skateboard oder Einrad hauen könnte. Damit bin ich nicht alleine. Oft sind wir ganz großartig darin, uns auszumalen, was alles schiefgehen kann. Ganz unabhängig, worum es geht.

30 Tage Yoga – mein Fazit

Seit Ostern, das war am 10. April, mache ich Yoga. Dass ich das gerade jetzt probiert habe, lag an Corona und der zwangsweisen mehr Freizeit, weil businessmäßig eher mau war. Direkter Anstoß war allerdings das Video von wheezy waiter, über den ich letztens schon mal geschrieben habe.

Nur 10 Minuten

Den Tipp, einfach mal „nur eine Viertelstunde“ zu machen, haben wir vermutlich alle schon oft gehört. Die Zeitspanne variiert, manchmal geht es um fünf Minuten, mal um zehn … doch das Ziel dahinter ist in der Regel: Komm ins Tun! Vermutlich wirst du dann automatisch länger machen, weil du eh schon dabei bist oder plötzlich Lust bekommst. Vorgestern habe ich ein Video von wheezy waiter angeschaut, der übrigens eine Menge Selbst-Tests macht à la „1 Monat kein Zucker“, „Tagebuchschreiben“, „1 Monat täglich 10.000 Schritte“, und und und. Er macht extrem unterhaltsame Videos! Vor allem die Gastauftritte seiner Eltern sind zum Piepen. Jedenfalls hat er die 10-Minuten-Regel aufgegriffen, jedoch …

Der Zeichenkurs

Vor einigen Jahren habe ich mit dem Zeichnen angefangen. Nach einigen Monaten sahen die Bilder auf meiner Business-Website so aus – und ich war mächtig stolz! Ich habe mich mit recht ungelenken Zeichnungen rausgetraut und bin durchs regelmäßige Produzieren mit der Zeit immer besser geworden. Dazu kommt: Gerade weil die Männchen alles andere als perfekt sind, sind sie sympathisch. Außerdem sah meine Website so viel mehr nach mir aus, als wenn ich irgendwelche glatten Agentur-Illustrationen verwendet hätte. Eines Tages dachte ich mir: Ich könnte ja einen Zeichenkurs geben!

Start oder Ende festlegen

Alle paar Jahre habe ich mich beruflich verändert. Das war schon immer so. Es gibt ja Menschen, die leben auf, wenn sie Beständigkeit haben. Und es gibt welche, die Abwechslung suchen. Immer wenn ich das Gefühl hatte, ich habe jetzt alles gemacht, habe ich es noch eine Weile etabliert – denn selbst, wenn man sattelfest ist, lässt sich natürlich noch viel lernen und verstärken. Aber dann trat langsam eine Routine ein. Routine hat ja zwei Seiten: Das Tolle daran ist, dass die Dinge einfach laufen. Man hat sich eingespielt, kennt sich aus, managt alles einfach so. Der andere Aspekt ist die Langeweile, die mitschwingen kann. Die Gleichförmigkeit von Fragestellungen, Abläufen und Lösungen.