Projektdepression

 

In vielen Jahren Zusammenarbeit mit EinzelunternehmerInnen ist mir immer wieder ein interessantes Phänomen aufgefallen: Bei umfangreicheren Projekten zeigen sich bei manchen Menschen ähnliche Symptome wie bei einer Depression.

  • Das belastende Gefühl, der Sache nicht gewachsen zu sein.
  • Antriebslosigkeit und Müdigkeit, bezogen auf das Projekt, manchmal darüber hinaus. Da das Projekt und das gefühlte Unvermögen stark belastet, schwappt es in den Alltag und das persönliche Befinden über.
  • Größer werdende Zweifel, negative Gedanken und sich-herabsetzende Selbstgespräche à la „Nichts krieg ich hin!“, „Ich bin zu blöd dafür!“, „Ich kann das einfach nicht!“
  • Schuldgefühle sich selbst gegenüber und anderen, wenn das Projekt vertraglich zugesichert ist oder in Kooperation stattfinden (sollte).
  • Eine regelrechte Lähmung, was den Arbeitsalltag betrifft. Man macht gar nichts mehr oder überarbeitet sich mit Pseudo-Arbeit: Stundenlanger Aufwand, der nichts bringt, was man entweder weiß – oder sich selbst gegenüber vortäuscht, dass man „am Projekt arbeitet“. Da nichts vorangeht und sich die Arbeit daran dann meist ewig hinzieht ohne etwas zu bringen, kann sich ein Projektburnout einstellen, der aufs gesamte Fachgebiet übergreift und die Freude, den Antrieb am Business nimmt.

Es ist also nicht einfach ein Prokrastinieren oder eine Unlust, sondern die Belastung beeinträchtigt manche Menschen emotional so stark, dass sie sich gelähmt und richtiggehend schlecht fühlen. Wenn es dir gerade ganz genauso geht, dann atme bitte mal tief durch. Du bist nicht alleine! Es liegt nicht daran, dass du faul, blöd oder unfähig bist. Wir sind alle nur Menschen, die ganz verschieden mit Anforderungen umgehen. Dazu kommt, dass gerne mal unsere persönlichen Merkmale, Erfahrungen und die derzeitige Lebenssituation mit reinfunken.

Wichtig: Das Coaching ist nicht geeignet, wenn du an einer generellen Depression leidest. Ich ziehe hier lediglich eine Parallele, da ich beobachtet habe, dass manche Menschen bezogen auf ein Projekt sehr ähnliche Symptome zeigen. Wenn du depressiv bist, vertraue dich bitte einem Arzt, Psychologen oder einer Beratungsstelle an.

So läuft unsere Zusammenarbeit ab:

  • Wir arbeiten per E-Mail miteinander. Das hat sich bewährt, denn durch gezielte Fragen und Antworten können wir strukturiert und durchdacht vorgehen. E-Mail-Coaching ist außerdem sehr viel effizienter: Es lässt sich einfach in den Alltag einbauen, kommt stärker auf den Punkt und schneller zu Ergebnissen.
  • Zum Auftakt schreibst du mir frisch von der Leber weg, worum es bei dir geht und wie es dir damit geht. Gerade eine Projektdepression ist sehr persönlich und kann in manchen Aspekten ganz schön weh tun. Es ist mutig, dass du dich dem stellst, und das offene Aussprechen ist der Beginn, dass es leichter wird. Du kannst mir alles ganz offen und ehrlich sagen. Darum deine Antworten bitte nicht „über“denken, sondern unzensiert mal alles rauslassen.
  • Ich schaue, was ich sehe 🙂 und wie ich die Sache einschätze. Beim Begleitungscoaching mache ich dir ein Angebot. Sobald du den Startschuss gibst, stelle ich dir die ersten gezielten Fragen. Ab da startet unser E-Mail-Ping-Pong zum Ergebnis.

Ich arbeite seit zwanzig Jahren mit EinzelunternehmerInnen zusammen, aus allen Branchen, mit ganz unterschiedlichen Fragestellungen und Zielen. Darum kann ich dich nicht nur zu Erkenntnissen führen, sondern dir für dein Projekt vielseitigen Input geben. Wenn du mit einer Fragestellung oder Erwartungen zu mir kommst, für die ich nicht die Richtige bin, sag ich dir das selbstverständlich sofort und überlege, ob ich dir jemanden dafür empfehlen kann.

Mich im Projekt wiederfinden

Das Projekt selbst ist nach wie vor wichtig für dich. Dein Konzept dazu passt und auch, was du damit beabsichtigst. Doch du merkst, dass dir die Arbeit daran an die Nieren geht: Weil du das Gefühl hast, dich übernommen zu haben; dich fragst, ob du der Sache überhaupt gewachsen bist oder weil sich Selbstzweifel eingeschlichen haben, ob das, was du bisher hast, gut genug ist.

In diesem Kurz-Coaching leuchten wir deine Sicht auf dich näher aus und klopfen ab, was dich emotional belastet oder ausbremst. Oft hat sich das Selbstbild oder die Enttäuschung über das bisher schleppende Vorgehen verfestigt und es ist angesagt, den Blick auf dich und das Projekt zu korrigieren.

250 Euro zzgl. 16 % MwSt. = 290 Euro

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Struktur und Prioritäten – der roten Faden im Knäuel 

Am häufigsten ist das Wie-Wann-Was das Problem: Fast alle meine Kunden, die sich durch ein Projekt enorm gestresst und entmutigt haben, hatten keine klare Struktur, was sie wann und in welcher Reihenfolge machen sollten. Auch die Machbarkeit, also ein klarer Plan, das Herunterbrechen von Teilschritten, hat in der Regel komplett gefehlt (oder es war da, sie haben es jedoch beharrlich ignoriert, wenn ihnen der folgende Schritt zu schwierig vorkam).

In diesem Coaching schauen wir uns das Projekt an, strukturieren durch, was in welcher Reihenfolge getan werden muss. Wenn du eine Deadline fürs Fertigsein hast, takten wir deine Arbeitsschritte schlüssig durch.

500 Euro zzgl. 16 % MwSt. = 580 Euro

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Projekt-Begleitung

Wenn du unsicher bist, ob du dem Projekt gewachsen bist oder die Beziehung dazu durch die unschöne bisherige Erfahrung vergiftet ist, tut es gut, jemanden an der Seite zu haben. Ich helfe dir beim Durchtakten, bin deine Cheerleaderin und trete dir durchaus mal sanft in den Hintern, wenn es nötig ist, damit wir das Ding gemeinsam durchziehen.

Je nachdem, worum es geht, begleite ich dich bei der Umsetzung oder wir vereinbaren einen längeren Zeitraum, wo ich als stärkender Geist im Hintergrund bin: In diesem Fall teilen wir dein Projekt in machbare Häppchen und setzen realistische Termine, zu denen du „Haken dran!“ meldest oder dich rührst, wenn du merkst, die unguten Gefühle oder Laxheit kehren zurück.

Sag mir, worum es geht und was du dir vorstellst, dann kann ich dir ein Angebot machen.

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Ich coache ausschließlich EinzelunternehmerInnen.

Können wir telefonieren/uns treffen?
Nein. Ich arbeite ausschließlich per E-Mail, um effizient und durchdacht vorzugehen – auf beiden Seiten.
Warum muss ich bei Buchung bezahlen und nicht erst nach dem Coaching?
Ich bin seit fast 20 Jahren selbstständig und habe die ersten zehn Jahre nachträglich abgerechnet. Dabei habe ich gemerkt, dass sich Coachings sehr oft gezogen haben wie Kaugummi und ich so manches Mal leider nachträglich meinem Geld ewig hinterherlaufen musste. Die zweiten zehn Jahre habe ich auf „Bezahlen bei Buchung“ umgestellt – und siehe da: Das Coaching bekam generell mehr Priorität, weil bereits ein Commitment entsteht. 
Arbeitest du ausnahmsweise für Firmen/mit Angestellten oder hältst Vorträge?
Derzeit nicht.