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„Das kann ich jetzt auch nicht ändern!“

Immer wieder passiert im Leben was Suboptimales. Hihi, ich finde das Wort „suboptimal“ so lustig. Teilweise ist es noch gar nicht eingetreten, aber es zeigt sich schon am Horizont:

  • Weil es eine Konsequenz sein könnte aus etwas, das wir entschieden haben, 0der das wir derzeit noch tun (oder lassen), und das in vollem Bewusstsein, dass wir damit auf etwas zuschlittern.
  • Oder weil jemand anderes etwas getan hat, das sich auf die Situation oder uns ungünstig auswirkt.

Warnsystem: Befürchtungen, Sorgen, Angst

Wenn die Grübelmaschine anspringt und Horrorszenarien ausmalt à la „A führt zu B“, „C wird soundso negativ reagieren“, …  gibt es oft kein Ende. Dabei weiß man selbst schon, dass es meistens sogar weniger schlimm wird und das Befürchtete gar nicht eintritt. Wieder mal umsonst Kopfzerbrechen gemacht oder sogar selbst den Schlaf geraubt.

Oh, hier kann ich einen weiteren Satz einschmuggeln, an den ich mich in solchen Fällen erinnere: „I cross that bridge, when I come to it“! – Ein sehr eingängiges Bild, dass man sich über Probleme/Ergebnisse erst Sorgen macht, wenn sie eintreten. Die Brücke kann man eben erst überqueren, wenn man vor ihr steht.

Damit ich mich nicht kirre mache, bringe ich mich zum Akzeptieren:  „Das kann ich jetzt auch nicht ändern!“ oder, wenn es eine Befürchtung ist, die noch gar nicht eingetreten ist: „Dann kann ich es auch nicht ändern!“

Das geht natürlich Hand in Hand mit dem Zeitzurückdrehen, und doch macht es mich gelassener, was das Ergebnis angeht – und dass ich dann halt damit umgehen muss, kann und werde.