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Dinge abbrechen – Ich mag nicht mehr

Es gibt ja Menschen, die das, was sie angefangen haben, partout nicht abbrechen. Weil sie die Dinge durchziehen. Weil sie sich laut dazu verpflichtet haben. Weil sie schon so viel Zeit, Geld und Energie reingesteckt haben.

Auch wenn es die größte Quälerei ist oder sich Umstände beziehungsweise aktuelle Prioritäten verschoben haben, sodass eigentlich auf der Hand liegt, dass es besser wäre, es sein zu lassen [zumindest für den Moment].

Das andere Extrem ist das „Ich mag nicht mehr“.

Keine Lust!

Ich bin eine überzeugte Verfechterin von „Mach, was dir Spaß macht“ – und egal, ob im Business oder im Privaten: Wenn ich etwas nicht mehr tun mag, lass ich es bleiben.

Jetzt ist es aber so, dass das „Ich mag nicht mehr“ nicht immer genau das bedeutet. Es ist eben nicht immer das Wollen/Nicht mehr wollen, sondern manchmal steckt etwas anderes dahinter:

  • Es läuft nicht so, wie du es dir vorgestellt hast.
  • Es ist anstrengender, als du dachtest.
  • Du hast dich insgesamt übernommen mit verschiedenen Dingen.
  • Du fühlst dich der Sache nicht gewachsen.
  • Du machst dir ein schlechtes Gewissen, weil … [ich weniger Zeit für etwas/jemand anderes habe – ich da etwas nur für mich tue … ich etwas anderes dafür vernachlässige – ich nicht so gut bin, wie ich sein sollte]
  • Bestimmte Umstände gefallen dir nicht, etwa eine bestimmte Abhängigkeit zu jemandem; ein zu hoher Aufwand für einzelne Aspekte oder weniger spaßige Routine-Aufgaben, die einfach dazugehören.

Das sind nur einige Beispiele dafür, dass es oft gar nicht wirklich ums Wollen geht, sondern dass eine andere Schraube knirscht. Es wäre ein Jammer, etwas aufzugeben, das du eigentlich gerne magst, oder das dazu führen könnte, ein Ergebnis zu erreichen, dass du unbedingt erreichen willst.