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Ich sollte … mehr planen?

In der Kategorie SOLLTE philosophiere ich über Dinge, die ich möglicherweise wirklich mal anfangen oder intensiver durchziehen sollte.

Schon seit einem Jahr stelle ich die Weichen dafür, mein ganzes Leben umzukrempeln. Mittlerweile schrumpft die Zeit langsam mehr und mehr zusammen. Ich lote durchaus aus und überlege, was ich will und wie was funktionieren könnte. Doch planen tu ich nicht.

Für mich ist Planung seit jeher etwas, das ich tue, wenn etwas konkret ist: Wenn eine Entscheidung getroffen ist und es  an die Umsetzung geht. Dann gibts ein gscheites Konzept und konkrete nächste Schritte.

Ich bin niemand, der detailreich Szenarien durchgeht. Oder mit einzelnen Faktoren spielt.

Gleichzeitig hat das Planen natürlich viel für sich. Denn wenn ich die Dinge konsequenter durchdenke, dann ergeben sich daraus auch oft Möglichkeiten. Angenommen, ich würde gerne nur noch zwanzig Stunden pro Woche arbeiten, wenn ich umgezogen bin. Dann müsste ich durchrechnen, wie würde das aussehen mit Fix- und Lebenshaltungskosten. Und wenn ich es genau ausrechnen würde, könnte ich schauen: Wie ließe sich das realisieren?

Spontaneität ist mir lieber

Das heißt nicht, dass ich blauäugig bin. Aber ich bin eher spontan … habe eine grobe Idee – und durchaus einen „Plan B“ im Sinne von verschiedenen Szenarien. Aber alles immer nur skizziert. Denn die Dinge laufen eh meistens anders, als man sie sich vorstellt. Außerdem liebe ich Möglichkeiten. Wenn ich zu strikt plane, bekomme ich einen Tunnelblick. Wenn ich aber eine grobe Idee habe und offener bin, sehe ich mehr und bin auch eher bereit, umzupuzzlen – oder was in die Tonne zu treten, wenn sich eine bessere Option ergibt.

Mit reinspielen tut natürlich, was für ein Typ man so ist. Ich bin jemand, für den Freiheit das höchste Gut ist. Für andere hat Sicherheit und Berechenbarkeit einen besonders hohen Wert, damit sie sich wohlfühlen können.

Bitte nicht verwechseln mit „Ich bin halt so!“ 🙂

 

Kategorie: sollte

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Warum sind wir nicht konsequenter ... kriegen den Arsch nicht hoch oder machen Dinge, von denen wir wissen, dass sie uns bremsen? - Ist doch immer wieder interessant, sich da selbst auf die Schliche zu kommen. PS: Vom Hadern halte ich ganz und gar nichts!