Kurzes persönliches Update

Mitte Januar bekam ich gleich zwei Mails, die fragten: „Wie ist es? Bist du jetzt da, wo du sein wolltest?“

Viele von euch kenne ich schon jahrelang <3 und ich weiß, dass das totale Umkrempeln von Beruf/Leben spannend ist. Manchmal würde man selbst gerne …

Darum ein kurzes Update, wie es aktuell bei mir steht:

Phase 1 war ja das Abschließen

Das Kapitel schreibnudel.de ist beendet. Ich habe im Dezember feierlich die letzte Buchbegleitung, Workshops und Coachings gemacht, diverse Male gebloggt. Dann war doch noch überraschend viel zu tun rund um die Website: diverse Seiten löschen, Texte aktualisieren und ergänzen, … Das ging Hand in Hand hier mit dem neuen Blog, denn da gab es natürlich ebenfalls einiges zu tun – letzte Woche habe ich, wie Ihr vielleicht im Newsletter schon gelesen habt, mein Angebot etwas erweitert: Projektbegleitungen

Jetzt muss das Neue ins Laufen kommen. Corona hat auch mir von Anfang an Auftragslöcher beschert – das bleibt nicht aus, weil meine Zielgruppe die EinzelunternehmerInnen sind. Uns trifft es mit am meisten. Nicht nur vom Finanziellen her, sondern die Unsicherheit, das Kümmern und die Sorge rund um die Familie, führt natürlich dazu, dass man ganz anders priorisieren muss.

Phasen mit Leerlauf nutze ich, um an neuen Büchern zu schreiben!

2021 wird ein Umbaujahr für mich

Wer es noch nicht weiß: Ich baue nicht einfach nur mein Business um, sondern mein ganzes Leben. Darum ist vieles in der Luft!

  • Es steht heuer ein Umzug nach Offenbach an, wo es übrigens exzellentes Essen gibt. Ein riesiger Pluspunkt!
  • Ihr wisst ja, dass das hier ein Übergangsangebot ist: Die Themen – rund um die [In]Konsequenz – werden bleiben, doch vermutlich in einem Jahr werde ich mein eigentliches Ziel, Business mit Hoopen & Co. zu verbinden, angehen können. Das ist auch was Gutes gewesen am Coronajahr: Ich hatte viel mehr Zeit zum Üben und habe beim Hooping, Jonglieren, etc. wieder ziemlich gute Sprünge gemacht. Darum bin ich zuversichtlich, dass ich nächstes Jahr bühnenreif bin. 🙂 In der Zwischenzeit schweben beruflich einige Bälle in der Luft. Da ich in eine neue Stadt ziehe, kann ich mir durchaus vorstellen, projektweise in einem Team zu arbeiten. Nur im Home-Office lernst du halt niemanden kennen. Mal sehen.
  • Seit acht Jahren mache ich ja jetzt Bücherschreib-Pause. Dadurch dass mein Alltag von Kunden-Schreibprojekten geprägt war, hatte ich einfach nicht die Muße, eigene Ratgeber zu schreiben. Jetzt bin ich wieder mit Freude dabei – und habe gleich mehrere in der Mache. Ziel ist mittelfristig, das Autorendasein als festes Standbein zu etablieren. Damit das tragfähig ist, brauchts allerdings ordentlichen Output. Am „Start-Content“ arbeite ich gerade, dann muss ich mich technisch in einiges erst reinfitzeln. Das wird ein Brocken Arbeit, bis sich das alles etabliert hat.
  • Wir wollen einen Seniorenhund adoptieren. Das geht aber natürlich erst, wenn sich das neue Leben geordnet hat und vor allem muss die Wohn- und Berufssituation entsprechend sein. Das ist eine eigene Herausforderung, dass da die Rahmenbedingungen passen – auch für ein Hundal. Zumal mein Mann und ich aus Bayern sind und unsere Eltern hier im Süden wohnen.
  • Für mich ist das Umsiedeln zudem eine große Sache: Zwar freue ich mich drauf, aber ich bin in Garmisch aufgewachsen und mein ganzes Erwachsenenleben im schönen München, kenne hier alles, habe meine Freunde hier und als Selbstständige im Home-Office seit Jahrzehnten meine eingefahrene Routine – so, wie ich sie haben will. Und jetzt mit Anfang 50 nach Hessen verpflanzt zu werden, das ist schon aufregend! Vermutlich nicht wegen eines Kulturschocks, hihi, aber das wird sich bestimmt merkwürdig anfühlen, plötzlich ganz woanders zu leben.

Das „Da ankommen, wo ich sein will“ ist also ein Prozess, der sich noch einige Monate hinziehen wird. Ich halte euch auf dem Laufenden!