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„Das geht sicher nicht!“

Als ich noch Karrierecoachings gemacht habe, kam mal ein Mann, der Probleme mit seinem Chef hatte. Wir haben ausführlich darüber gesprochen, was mein Kunde machen kann und bei einem bestimmten Thema war klar: Das muss er ansprechen. Wir haben das Gespräch genau vorbereitet und dann hörte ich … nichts.

Schließlich rief er mich an: „Das hat alles nichts gebracht!“

Ich: „Gar nichts? Echt? – Erzählen Sie mal! Was war?“

„Nichts. Ich habe gar nicht mit meinem Chef gesprochen. Mit dem kann man eh nicht reden.“

Hat alles nichts gebracht.

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Weiß ich! – Aber tu ichs?

Ganz früher hab ich Kundenservice-Trainings gemacht. Dabei habe ich stets beim Fundament begonnen: Blickkontakt aufnehmen, ein freundliches Gesicht machen und grüßen.

Die Teilnehmer waren empört: Dafür braucht man bitteschön kein Seminar! Das weiß ja wohl jeder!

Stimmt.

Trotzdem tuns viele eben nicht. Dazu können wir als Kunden im Einzelhandel, in der Gastronomie, in Reisebüros, an irgendwelchen Schaltern, etc., unsere eigene Statistik machen.

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„Use it or lose it!“

Was wir nicht anwenden, geht manchmal tatsächlich direkt verloren. Man vergisst Vokabeln, Akkorde, wie was am Computer ging, … und wenn es dann drauf ankäme, rollt ein Heuballen durchs Gehirn.

Viel öfter aber verkümmern die Fähigkeiten, und das ist in einigen Fällen problematischer, als es scheint:

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Ein Klavier! Ein Klavier!

Ein Musikinstrument gelernt, habe ich noch nie. Klar, als Kind ein wenig Blockflöte. Als Teenager habe ich mir ein orange-glänzendes Schlagzeug für 1 000 Mark gekauft, die mir mein Bruder vorgestreckt hat, und hatte das Glück, dass ich im Keller üben durfte. Wir haben damals direkt an der Landesgrenze zu Österreich gewohnt, da rauschte im Hintergrund nonstop der Straßenlärm und die Nachbarn waren relaxt, wenn ich ein Stünderl zu laut aufgedrehter Musik getrommelt habe. So richtig gelernt habe ich Schlagzeug nicht. Und ich war nie besonders gut.

Jetzt, nach dem Umzug, bietet sich mir die Gelegenheit, Piano zu lernen:

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Zeit begrenzen

Als Selbstständige sollten uns Deadlines heilig sein, und meist sind sie das – sofern Kunden involviert sind. Immer dann, wenn es um Commitments gegenüber Dritten geht, liegt auf jeden Fall irgendeine Priorität drauf. Das, was Schnittstellen nach außen hat, muss laufen. Erst recht, wenn wir Geld dafür bekommen.

Die meisten von uns sind sehr gut in der Lage, diverse Kundenprojekte parallel zu organisieren. Doch selbst wenn dein Zeitmanagement hervorragend ist, heißt das nicht, dass Zeit und Aufwand in einem rentablem Verhältnis zueinander stehen. Und was ist mit den Vorhaben, die „nur für uns“ sind?

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