Schlagwort: dazulernen

Früher Vogel vs. ausbrüten

Für ein Buch habe ich mal einige Leute interviewt und mir ihren Entscheidungsprozess schildern lassen. Es war die ganze Bandbreite vertreten: Von Zackbumm-Leuten über Zögerern bis hin zu jahrelangen Brütern.

Jetzt könnte man es sich leicht machen und sagen: Wenns den Leuten gut damit geht, sollen sie sich in ihrem Tempo entscheiden. Für die einen ist es offenbar gut, ad-hoc zu entscheiden, während sich andere wohlfühlen, wenn sie Gedanken wälzen, auf innere Wiedervorlage legen und dann erneut eine Runde sinnieren. Wieder einmal ist es nicht so einfach!

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Merken, wann es stoppen sollte: Zusammenarbeit

Es geht im Blog viel darum, dranzubleiben. Doch damit was vorangeht, ist es ebenso wichtig, zu wissen, wann ich etwas besser abbreche.

Wir Selbstständigen arbeiten immer mit irgendwem zusammen:

  • Mit unseren Kunden,
  • Zulieferern,
  • Geschäftspartnern,
  • vielleicht hast du MitarbeiterInnen,
  • es gibt punktuelle Kooperationen (etwa zu Marketingzwecken).

Nicht jede Zusammenarbeit stimmt für uns.

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„Das geht sicher nicht!“

Als ich noch Karrierecoachings gemacht habe, kam mal ein Mann, der Probleme mit seinem Chef hatte. Wir haben ausführlich darüber gesprochen, was mein Kunde machen kann und bei einem bestimmten Thema war klar: Das muss er ansprechen. Wir haben das Gespräch genau vorbereitet und dann hörte ich … nichts.

Schließlich rief er mich an: „Das hat alles nichts gebracht!“

Ich: „Gar nichts? Echt? – Erzählen Sie mal! Was war?“

„Nichts. Ich habe gar nicht mit meinem Chef gesprochen. Mit dem kann man eh nicht reden.“

Hat alles nichts gebracht.

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Weiß ich! – Aber tu ichs?

Ganz früher hab ich Kundenservice-Trainings gemacht. Dabei habe ich stets beim Fundament begonnen: Blickkontakt aufnehmen, ein freundliches Gesicht machen und grüßen.

Die Teilnehmer waren empört: Dafür braucht man bitteschön kein Seminar! Das weiß ja wohl jeder!

Stimmt.

Trotzdem tuns viele eben nicht. Dazu können wir als Kunden im Einzelhandel, in der Gastronomie, in Reisebüros, an irgendwelchen Schaltern, etc., unsere eigene Statistik machen.

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„Use it or lose it!“

Was wir nicht anwenden, geht manchmal tatsächlich direkt verloren. Man vergisst Vokabeln, Akkorde, wie was am Computer ging, … und wenn es dann drauf ankäme, rollt ein Heuballen durchs Gehirn.

Viel öfter aber verkümmern die Fähigkeiten, und das ist in einigen Fällen problematischer, als es scheint:

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Formular: Dein Geschäftssinn

Wie schätzt du deinen  Geschäftssinn ein? Eine Smiley-Abfrage zu den folgenden Business-Aspekten. Mit Tipps, wie du damit konsequent weiterarbeiten kannst.

  • Die „Zahlenseite“ der Selbstständigkeit
  • Welche Aufträge suche ich/nehme ich an?
  • Preisgestaltung und Abrechnung
  • vorausschauendes Wirtschaften

PDF „Mein Geschaeftssinn“ herunterladen

 

Was ist dein Aufschiebe-Muster?

Aufschieben hat durchaus seinen Sinn: Manches ist noch nicht reif oder wir selbst sind es noch nicht. Das eine oder andere erledigt sich von selbst. Etwas ist einfach gerade nicht dran. Es mag Ausnahme-Menschen geben, die konsequent auf wichtig-dringend-etc. checken, doch ich habe so ein striktes Vorgehen noch nie für zielführend gehalten. Es ist unmöglich, immer alles sofort oder gleichzeitig zu machen. Aufschieben ist Teil des Priorisierens, sogar wenn es nicht bewusst oder nicht immer klug geschieht.

Anstatt immer nur den Einzelfall zu betrachten, lohnt es sich allerdings, näher hinzusehen: Welche Tendenzen zeige ich immer wieder bei dem, was ich gerne aufschiebe? Dann verliert man sich nicht im Kleinklein à la „Steuererklärung“, „Keller aufräumen“, sondern kann differenzieren:

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