Alle Artikel mit dem Schlagwort: frustrierend

Einmal ist keinmal!

Es gibt Menschen, die probieren etwas ein einziges Mal und urteilen dann: Das hab ich probiert, das tut mir nicht gut! Das ist nichts für mich! Das hat mir nichts gebracht! Das lohnt sich nicht! Das lerne ich nie!

3 Probleme bei Kaugummiprojekten

Ich glaube, jeder von uns kennt manchmal so Projekte, die sich ewig hinziehen. Bei manchen Selbstständigen ist es die Website, andere sind bereits monatelang damit beschäftigt, ein Webinar auf die Beine zu stellen, … Selbst Dinge, die überhaupt keinen großen Aufwand bedeuten – wie wenige Zeilen Kurzprofil für eine Branchendatenbank – ziehen sich bei einigen wochenlang hin. Das ist ein Riesenproblem!

Hast du etwas im Genick, das du schon ewig mitziehst?

Es gibt manchmal so Dauergäste auf der To-Do-Liste. Die machen es sich da bequem und harren aus. Wochen, Monate, ja, sogar Jahre! Das kann natürlich auch ein Vorhaben sein, das noch im Irgendwann-Stadium ist und ständig hinten im Hirn sitzt. Laufen tut es – je nach Qualität – unter „sollte“, „wollte“ oder „müsste“, doch umgesetzt hast du es bisher nie, weil irgendetwas daran nicht passt. Schau dir das mal genauer an, denn es kann sein, dass du schon sehr gerne willst. Genauso gibt es aber längst überholte oder einfach zu lästige Projekte, bei denen es besser ist, sie in die Tonne zu treten. Oder sie ganz bewusst auf Eis zu legen.

„Wenn es schon so anfängt!“

Für mich ist es unnötiges Drama: Wenn Menschen was aufbauschen, mit den Fingern auf andere zeigen, lauter Ausreden finden oder alles verkomplizieren. Das sind meine apokalyptischen Reiter, wenn es um das Miteinander geht. Ob das jetzt mit Kunden ist, mit Dienstleistern oder im privaten Bereich. Schon jetzt weiß ich: Das wird nicht besser, sondern führt geradewegs in größere Nervereien. Bei dir sind es vielleicht völlig andere Dinge.

Ich könnte hinfallen!

Visualisieren konnte ich noch nie. Dieses Vor-dem-geistigen-Auge ausmalen, wie etwas sein wird. Eine frühere Kollegin, die aus dem angestellten Büroalltag ausgestiegen war und eine Ausbildung zur Akupunkturistin angefangen hatte, hat mir mal erzählt, dass sie sich bereits in ihrer eigenen Praxis sehen konnte, wie sie einen weißen Kittel trägt und behandelt. Das hat sie wahnsinnig motiviert. Ein Fixstern. Ich sehe vor meinem geistigen Auge … nichts. Zumindest nicht, wenn es um die kleinen und großen Ziele geht, die ich habe. Was ich hingegen richtig gut sehe, praktisch in cinematischer Qualität, sind die verschiedenen Möglichkeiten, wie es mich spektakulär vom Skateboard oder Einrad hauen könnte. Damit bin ich nicht alleine. Oft sind wir ganz großartig darin, uns auszumalen, was alles schiefgehen kann. Ganz unabhängig, worum es geht.

„Ich kann mich nicht um alles gleichzeitig kümmern!“

Bestimmt kennt Ihr das Märchen mit dem Brei: Dieser Zaubertopf, der Brei kocht, bis alles unter sich begraben ist. So ist es manchmal im Alltag, finde ich: Das, worum man sich kümmern soll, ist ein ständiger Strom. Abgesehen von den To-Dos, die eh klar sind, kommt ständig irgendwas nach. Es geht was kaputt, man muss sich mit irgendwas von außen befassen oder herumschlagen, es gibt Termine zu machen, und und und. Immer is was!

Sich helfen, erfolgreich zu sein

Als wir klein waren, gingen meine Eltern einmal die Woche zum Einkaufen. Es gab stets einen Vorrat an Süßigkeiten für mich und meinen drei Jahre älteren Bruder. Ein Beutel Mini-Mars und sowas – insgesamt ein reichliches Häufchen Schokolade kam ins Barfach unserer Schrankwand [haha, wie damals alle Schrankwände diese Barfächer hatten!]. Da durften wir uns jederzeit bedienen.

Schwarzsehen

Sollte man nicht so viel schwarzsehen, wenns ein Problem gibt? Die einen halten Schwarzseherei für total negativ: Das zieht mich runter. Das bringt nichts. Andere sind stolz auf ihre Fähigkeiten, überall als erstes Probleme, Hürden und Fallstricke zu sehen. Und wieder andere schützen sich damit: Wenn meine Erwartungen negativ sind, kann mich nichts enttäuschen. Im Gegenteil – es kann nur besser werden! Wie so oft stimmt irgendwie alles. Welche Denk-Tendenzen hast du, wenns ums Schwarzsehen geht?