Schlagwort: ins Tun kommen

Früher Vogel vs. ausbrüten

Für ein Buch habe ich mal einige Leute interviewt und mir ihren Entscheidungsprozess schildern lassen. Es war die ganze Bandbreite vertreten: Von Zackbumm-Leuten über Zögerern bis hin zu jahrelangen Brütern.

Jetzt könnte man es sich leicht machen und sagen: Wenns den Leuten gut damit geht, sollen sie sich in ihrem Tempo entscheiden. Für die einen ist es offenbar gut, ad-hoc zu entscheiden, während sich andere wohlfühlen, wenn sie Gedanken wälzen, auf innere Wiedervorlage legen und dann erneut eine Runde sinnieren. Wieder einmal ist es nicht so einfach!

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Weiß ich! – Aber tu ichs?

Ganz früher hab ich Kundenservice-Trainings gemacht. Dabei habe ich stets beim Fundament begonnen: Blickkontakt aufnehmen, ein freundliches Gesicht machen und grüßen.

Die Teilnehmer waren empört: Dafür braucht man bitteschön kein Seminar! Das weiß ja wohl jeder!

Stimmt.

Trotzdem tuns viele eben nicht. Dazu können wir als Kunden im Einzelhandel, in der Gastronomie, in Reisebüros, an irgendwelchen Schaltern, etc., unsere eigene Statistik machen.

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Kaugummi-Projekte: Wenn ich es fertig hätte …

Als ich über die drei Probleme bei Kaugummi-Projekten geschrieben habe, habe ich es bereits kurz erwähnt: Das Ergebnis von so einer sich hinziehenden Angelegenheit kann businessrelevant sein. Darum ist das Rauszögern eines Projektes nicht nur schädlich fürs Dranbleiben, sondern es kostet dich oft noch mehr.

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Formular: Was herrscht in deinem Unternehmen?

Wir werkeln vor uns hin und merken gar nicht unbedingt, wenn etwas vorherrscht, das uns nicht gefällt, unseren Geschäftserfolg sabotiert oder die Laune verdirbt.

Natürlich ist es genauso wichtig, zu erkennen, was nützt und wo es genau richtig läuft.

Mach eine spontane Momentaufnahme: PDF „Was herrscht …“ herunterladen

 

„Use it or lose it!“

Was wir nicht anwenden, geht manchmal tatsächlich direkt verloren. Man vergisst Vokabeln, Akkorde, wie was am Computer ging, … und wenn es dann drauf ankäme, rollt ein Heuballen durchs Gehirn.

Viel öfter aber verkümmern die Fähigkeiten, und das ist in einigen Fällen problematischer, als es scheint:

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Formular: Dein Geschäftssinn

Wie schätzt du deinen  Geschäftssinn ein? Eine Smiley-Abfrage zu den folgenden Business-Aspekten. Mit Tipps, wie du damit konsequent weiterarbeiten kannst.

  • Die „Zahlenseite“ der Selbstständigkeit
  • Welche Aufträge suche ich/nehme ich an?
  • Preisgestaltung und Abrechnung
  • vorausschauendes Wirtschaften

PDF „Mein Geschaeftssinn“ herunterladen

 

Was ist dein Aufschiebe-Muster?

Aufschieben hat durchaus seinen Sinn: Manches ist noch nicht reif oder wir selbst sind es noch nicht. Das eine oder andere erledigt sich von selbst. Etwas ist einfach gerade nicht dran. Es mag Ausnahme-Menschen geben, die konsequent auf wichtig-dringend-etc. checken, doch ich habe so ein striktes Vorgehen noch nie für zielführend gehalten. Es ist unmöglich, immer alles sofort oder gleichzeitig zu machen. Aufschieben ist Teil des Priorisierens, sogar wenn es nicht bewusst oder nicht immer klug geschieht.

Anstatt immer nur den Einzelfall zu betrachten, lohnt es sich allerdings, näher hinzusehen: Welche Tendenzen zeige ich immer wieder bei dem, was ich gerne aufschiebe? Dann verliert man sich nicht im Kleinklein à la „Steuererklärung“, „Keller aufräumen“, sondern kann differenzieren:

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