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Formular: Das Wald-und-Bäume-Syndrom

Seit 20 Jahren mache ich jetzt Coachings: Ein Klassikerthema ist das Wald-und-Bäume-Syndrom – vor lauter Todos, Verpflichtungen oder geplanten Vorhaben tut man gar nichts mehr oder kleckert ein bisschen vor sich hin. Schnell stellt sich Unlust oder Überforderung ein, vor allen Dingen fehlt oft das Gefühl dafür, wo man überhaupt anfangen sollte.

Der erste Schritt ist immer: Überblick schaffen. Aber konkret. 🙂

Formular „Das sollte/will/muss ich tun!“ herunterladen:

 

Sich helfen, erfolgreich zu sein

Als wir klein waren, gingen meine Eltern einmal die Woche zum Einkaufen. Es gab stets einen Vorrat an Süßigkeiten für mich und meinen drei Jahre älteren Bruder. Ein Beutel Mini-Mars und sowas – insgesamt ein reichliches Häufchen Schokolade kam ins Barfach unserer Schrankwand [haha, wie damals alle Schrankwände diese Barfächer hatten!]. Da durften wir uns jederzeit bedienen.

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Start oder Ende festlegen

Alle paar Jahre habe ich mich beruflich verändert. Das war schon immer so. Es gibt ja Menschen, die leben auf, wenn sie Beständigkeit haben. Und es gibt welche, die Abwechslung suchen. Immer wenn ich das Gefühl hatte, ich habe jetzt alles gemacht, habe ich es noch eine Weile etabliert – denn selbst, wenn man sattelfest ist, lässt sich natürlich noch viel lernen und verstärken. Aber dann trat langsam eine Routine ein.

Routine hat ja zwei Seiten: Das Tolle daran ist, dass die Dinge einfach laufen. Man hat sich eingespielt, kennt sich aus, managt alles einfach so. Der andere Aspekt ist die Langeweile, die mitschwingen kann. Die Gleichförmigkeit von Fragestellungen, Abläufen und Lösungen.

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„Es hilft ja nix!“

Es gibt ja Leute, die sich, wenn es unangenehm wird, eher ducken und verdrängen – und andere, die den Stier bei den Hörnern packen.

Am Anfang meiner Berufstätigkeit war ich einige Jahre im Vertrieb. Dadurch habe ich glücklicherweise schon früh in meinem Leben gemerkt: Immer, wenn man etwas Unangenehmes aufschiebt, wird alles nur noch schlimmer.

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Dinge abbrechen – Ich mag nicht mehr

Es gibt ja Menschen, die das, was sie angefangen haben, partout nicht abbrechen. Weil sie die Dinge durchziehen. Weil sie sich laut dazu verpflichtet haben. Weil sie schon so viel Zeit, Geld und Energie reingesteckt haben.

Auch wenn es die größte Quälerei ist oder sich Umstände beziehungsweise aktuelle Prioritäten verschoben haben, sodass eigentlich auf der Hand liegt, dass es besser wäre, es sein zu lassen [zumindest für den Moment].

Das andere Extrem ist das „Ich mag nicht mehr“.

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