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Rechenschaft

Auch wenn das Wort altmodisch und ein bisschen fies klingt: Ich bin ein großer Fan davon, zur Rechenschaft gezogen zu werden – und Rechenschaft abzulegen. Ein bisschen hipper kommt der englische Begriff der „accountability“ daher.

Wenn wir darüber sprechen, ob und wie gut wir etwas durchziehen, geht es oft ums Wollen, ob Lust oder Leidensdruck groß genug ist, ob wir zuversichtlich sind oder eher etwas vermeiden, und und und. Doch der Schlüssel zu allem ist die Verantwortlichkeit.

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Das Unterschätzen der kleinen Schritte

Jetzt ist wieder die Zeit der guten Vorsätze. Gute Sache! Auch ich finde, dass so ein frisches Jahr sich hervorragend eignet, neue Saiten aufzuziehen. Man startet mit weißer Weste, da fallen Veränderungen oft ein wenig leichter. Zumindest am Anfang.

Als ich noch Mitglied in einem Fitnessstudio war, waren Januar und Februar die schlimmsten Monate: Jede Stunde war überfüllt. Ein Alptraum! Allerdings war klar: Ab März ist wieder alles normal. 90 % der Neumitglieder waren wieder weg.

Was generell unterschätzt wird – bei einem derartigen Vorsatz oder einem anders gelagerten Vorhaben –, sind die berühmten kleinen Schritte. Erst recht, wenn es um ein größeres Projekt oder längerfristiges Vorhaben geht, etwa eine neue Gewohnheit oder ein Ziel, auf das ich länger hinarbeiten muss.

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Jonglieren

Vor zwei Jahren habe ich mir überlegt, ich könnte doch mal das Jonglieren anfangen. Allerdings bin ich nie ernsthaft drangeblieben. Der Grund: Ich habe keine richtigen Fortschritte gemacht. Und das, wo ich schon die minimalste Verbesserung als Fortschritt werte:

Wenn ich etwas eine Stunde übe und es von außen so aussieht, als ob es nicht besonders gut klappt, freue ich mich, weil ich weiß, ich habe an dieser einen Stelle was kapiert oder zwei Mal von 86 x nicht fallen lassen. Yay! Oft hat ein Fortschritt gar nichts mit klappen zu tun, sondern mit dem inneren Gefühl, etwa wenn der innere Stress, der anfangs oft vorherrscht, schwindet.

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30 Tage Yoga – mein Fazit

Seit Ostern, das war am 10. April, mache ich Yoga.

Dass ich das gerade jetzt probiert habe, lag an Corona und der zwangsweisen mehr Freizeit, weil businessmäßig eher mau war. Direkter Anstoß war allerdings das Video von wheezy waiter, über den ich letztens schon mal geschrieben habe.

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Nur 10 Minuten

Den Tipp, einfach mal „nur eine Viertelstunde“ zu machen, haben wir vermutlich alle schon oft gehört. Die Zeitspanne variiert, manchmal geht es um fünf Minuten, mal um zehn … doch das Ziel dahinter ist in der Regel: Komm ins Tun! Vermutlich wirst du dann automatisch länger machen, weil du eh schon dabei bist oder plötzlich Lust bekommst.

Vorgestern habe ich ein Video von wheezy waiter angeschaut, der übrigens eine Menge Selbst-Tests macht à la „1 Monat kein Zucker“, „Tagebuchschreiben“, „1 Monat täglich 10.000 Schritte“, und und und. Er macht extrem unterhaltsame Videos! Vor allem die Gastauftritte seiner Eltern sind zum Piepen.

Jedenfalls hat er die 10-Minuten-Regel aufgegriffen, jedoch …

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Staff Spinning: Fortschritte

Staff Spinning, Baton Twirling und Contact Staff hat natürlich viele Elemente, die auch fürs Hoopen (kommt von Hula Hoop) wichtig sind – und  grundsätzliche Bewegungen, die identisch sind. Allerdings, und das gefällt mir besonders gut: Es ist doch eine völlig andere Sache – vom Gefühl und vom Handling. So erweitere ich wieder meinen Horizont und vor allem meine Fähigkeiten, solche Requisiten zu handhaben.

Weil es sich beim Hooping bewährt hat, habe ich mir gleich verschiedene Arten von Stäben zugelegt (Material, Gewicht, Länge und Durchmesser). Hier meine ersten Schritte + Fortschritte:

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Einrad

Zu meinem fünfzigsten Geburtstag habe ich mir ein Einrad gewünscht. Nicht, weil ich akrobatisch talentiert wäre, sondern – ganz im Gegenteil -, weil ich verhältnismäßig schlecht bin, was meine Balance angeht.

Nun ist es aber auch beim Hoopen wichtig, z. B. stabil auf einem Bein stehen zu können. Und was ich zudem ganz sicher mal probieren will, ist Seiltanz [allerdings nicht in schwindelnder Höhe].

Da ich aber keine Lust auf klassische Balance-Übungen habe, habe ich mir gedacht, das Einradfahren ist sicher eine lustigere Variante.

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Twin Hooping

Zwei Hoops gleichzeitig haben mich von vornherein fasziniert. Darum habe ich mir relativ schnell nach meinem allerersten Reifen zwei kleinere gekauft und immer wieder mal damit geübt.

Ich lege ja großen Wert darauf, dass die Basics sitzen. Dann gelingen nämlich etwas später auch komplexere Bewegungen viel schneller.

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