Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ziele

Hast du etwas im Genick, das du schon ewig mitziehst?

Es gibt manchmal so Dauergäste auf der To-Do-Liste. Die machen es sich da bequem und harren aus. Wochen, Monate, ja, sogar Jahre! Das kann natürlich auch ein Vorhaben sein, das noch im Irgendwann-Stadium ist und ständig hinten im Hirn sitzt. Laufen tut es – je nach Qualität – unter „sollte“, „wollte“ oder „müsste“, doch umgesetzt hast du es bisher nie, weil irgendetwas daran nicht passt. Schau dir das mal genauer an, denn es kann sein, dass du schon sehr gerne willst. Genauso gibt es aber längst überholte oder einfach zu lästige Projekte, bei denen es besser ist, sie in die Tonne zu treten. Oder sie ganz bewusst auf Eis zu legen.

Wo sind die flankierenden Maßnahmen?

Fast alles, was man so als Vorhaben durchzieht – ob private Dinge, wie Sport, Ernährung, ein Umzug oder Businessprojekte, wie eine neues Angebot, ein Blog, o. Ä. – braucht flankierende Maßnahmen. Doch die werden gerne mal links liegen gelassen oder zu sehr unterschätzt.

Ich sollte … das eigentlich weitermachen

Es gibt oft sehr gute Gründe, etwas fortzuführen. Zum Beispiel bin ich jetzt über zwanzig Jahre selbstständig. Wer mich schon länger kennt, weiß: Alle paar Jahre habe ich etwas komplett verändert. Das war beruflich bei mir schon immer so. Auch als Angestellte brauchte ich immer dann was Neues, wenn ich das Gefühl hatte, das habe ich jetzt lange genug gemacht, das wird mir zu sehr Routine.

„Ich bleibe konsequent dran, wenn mich was interessiert!“

Das hört man ja oft. Kein Wunder. Entweder man bleibt dran, weil man muss – der berühmte Leidensdruck – oder es geht um was, dass man unbedingt schaffen will. Die Weil-es-mich-interessiert-Dinge haben wiederum eine ganz eigene Qualität. Ich bin ja eine Freundin des differenzierten Hinsehens und lade euch wieder mal ein, die Lupe auszupacken. Die Lupe der Selbsterkenntnis! LOL Denn nicht jedes Interessiert ist gleich beschaffen. Eben habe ich das mal für mich genauer aufgedröselt.

Nur 10 Minuten

Den Tipp, einfach mal „nur eine Viertelstunde“ zu machen, haben wir vermutlich alle schon oft gehört. Die Zeitspanne variiert, manchmal geht es um fünf Minuten, mal um zehn … doch das Ziel dahinter ist in der Regel: Komm ins Tun! Vermutlich wirst du dann automatisch länger machen, weil du eh schon dabei bist oder plötzlich Lust bekommst. Vorgestern habe ich ein Video von wheezy waiter angeschaut, der übrigens eine Menge Selbst-Tests macht à la „1 Monat kein Zucker“, „Tagebuchschreiben“, „1 Monat täglich 10.000 Schritte“, und und und. Er macht extrem unterhaltsame Videos! Vor allem die Gastauftritte seiner Eltern sind zum Piepen. Jedenfalls hat er die 10-Minuten-Regel aufgegriffen, jedoch …

Start oder Ende festlegen

Alle paar Jahre habe ich mich beruflich verändert. Das war schon immer so. Es gibt ja Menschen, die leben auf, wenn sie Beständigkeit haben. Und es gibt welche, die Abwechslung suchen. Immer wenn ich das Gefühl hatte, ich habe jetzt alles gemacht, habe ich es noch eine Weile etabliert – denn selbst, wenn man sattelfest ist, lässt sich natürlich noch viel lernen und verstärken. Aber dann trat langsam eine Routine ein. Routine hat ja zwei Seiten: Das Tolle daran ist, dass die Dinge einfach laufen. Man hat sich eingespielt, kennt sich aus, managt alles einfach so. Der andere Aspekt ist die Langeweile, die mitschwingen kann. Die Gleichförmigkeit von Fragestellungen, Abläufen und Lösungen.

springendes Schwein

Reset. Go!

Ich bin zurzeit im Umbruch, also kurz vor Alles-wird-anders [im Dezember sperre ich mein bisheriges Business ja zu]. Das, was ich danach so richtig machen will, ist schemenhaft klar. Doch dafür muss ich erst im Hoopen & Co. noch besser werden. Auch wenn ich in den letzten zweieinhalb Jahren extrem viel gelernt habe und begeistert nach wie vor fast täglich dran bin, so bin ich noch nicht „bühnenreif“. Daher muss ich mir klarwerden über die Zwischenphase: Womit will ich nach schreibnudel.de und vor dem Neuen mein Geld verdienen?

Ich sollte … mehr planen?

In der Kategorie SOLLTE philosophiere ich über Dinge, die ich möglicherweise wirklich mal anfangen oder intensiver durchziehen sollte. Schon seit einem Jahr stelle ich die Weichen dafür, mein ganzes Leben umzukrempeln. Mittlerweile schrumpft die Zeit langsam mehr und mehr zusammen. Ich lote durchaus aus und überlege, was ich will und wie was funktionieren könnte. Doch planen tu ich nicht.

Dinge abbrechen – Ich mag nicht mehr

Es gibt ja Menschen, die das, was sie angefangen haben, partout nicht abbrechen. Weil sie die Dinge durchziehen. Weil sie sich laut dazu verpflichtet haben. Weil sie schon so viel Zeit, Geld und Energie reingesteckt haben. Auch wenn es die größte Quälerei ist oder sich Umstände beziehungsweise aktuelle Prioritäten verschoben haben, sodass eigentlich auf der Hand liegt, dass es besser wäre, es sein zu lassen [zumindest für den Moment]. Das andere Extrem ist das „Ich mag nicht mehr“.