oder anders

Mit um die 50 Jahren merke ich, wie sich mein Fokus langsam verändert.

So gern ich arbeite – erst recht, weil ich immer die Freiheit genutzt habe, nur das zu machen, was mir Freude macht –, so merke ich mehr und mehr, dass es mit der traditionellen Arbeit langsam gut ist. Darum bewege ich mich stärker auf außergewöhnlichere Ideen, Leichtigkeit und Engagement zu.

Das, was ich hier aufziehe, worüber ich schreibe und was ich plane, ist das, was mich am Menschsein wirklich interessiert. Aber: Es ist auch eine Momentaufnahme. Vielleicht werfe ich alles wieder um, wenn mir der Sinn danach steht.

Seit ich 15 bin, halte ich es mit Friedrich Nietzsche:

Der denkende Mensch ändert seine Meinung.

Besonders liegt mir am Herzen:

Ich liebe Tiere. Und ich wollte schon immer einen Hund. Momentan ist mein Leben noch im Umbruch, aber wenn sich alles geordnet hat, werden wir einen oder zwei Seniorenhunde aus dem Tierheim adoptieren. Ich kann es kaum erwarten! 

Aufmerksamkeit für Tierheime
Ich will dafür sorgen, dass Tierheim-Hunde mehr Aufmerksamkeit bekommen, denn viele davon, gerade ältere, sitzen Ewigkeiten dort fest. Das liegt nicht nur an Vorbehalten, sondern die „Insassen“ haben oft einfach nicht genug Publicity. Ich möchte Hunde gezielt in den Fokus stellen – das lässt sich wunderbar mit meinen diversen Skills kombinieren, die ich mir im Netz und mit dem Hoopen angeeignet habe. Bis dahin bin ich finanzielle Patin für Hunde wie den Elvis, der unfassbare sieben Jahre im Tierheim verbracht hat und glücklicherweise kürzlich adoptiert wurde. Es kann nicht sein, dass Hunde ihr Leben in einem Zwinger fristen, auch wenn sich die Tierheimleute noch so gut kümmern!
Das Image von Tauben
Ich gestehe: Bis vor zwei Jahren habe ich Tauben eher ignoriert. Jetzt kenne ich einige „persönlich“ und bin draußen, wo ich stehe und gehe, viel aufmerksamer geworden. Tauben sind unglaublich friedlich, höflich und treu. Sie haben einen lebenslangen Partner und wenn Ihr mal draußen aufpasst, sieht man sie fast immer zu zweit unterwegs. Tauben haben ein wahnsinniges Image-Problem. Die flüssige Kacke, die viele so stört, ist Hungerkot – weil sie das Falsche essen müssen und zu wenig finden. Es gibt mittlerweile in einigen Städten betreute Taubenschläge, wo Tauben gefüttert und ihre Eier kontrolliert ausgetauscht werden, sodass sie brüten können, aber der Nachwuchs reduziert wird. Das ist eine hervorragende Initiative, wofür ich mich an meinem neuen Wohnort einsetzen möchte. Bis dahin bin ich freundlich zu Tauben, wenn ich sie auf der Straße treffe. In München gibt es ein Fütterungsverbot, aber auf meinem Balkon darf jedes Tier seinen Durst stillen. Bitte stellt täglich frisches Wasser auf Terrasse und Balkone, besonders im Sommer. Ich habe das jahrzehntelang auf meinem Stadtbalkon nicht gemacht, weil ich schier nicht auf die Idee gekommen bin. Ihr werdet staunen, wie viele Vögel, Insekten und vielleicht sogar Eichhörnchen vorbeikommen!