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Entscheidungen auseinanderbrechen

Wenn ich Entscheidungscoachings mache, ist meine Hauptaufgabe das Auseinanderdröseln. Ich lasse mir erst mal schildern, worum es konkret geht: Spontan und unzensiert leeren meine Kunden ihren Kopf aus. Dann schaue ich, was Sache ist und formuliere die verschiedenen Aspekte, die es zu entscheiden gilt. So wird automatisch klar, wie die Entscheidungen gewichtet sind und vor allem, welche direkt voneinander abhängen.

3 Probleme bei Kaugummiprojekten

Ich glaube, jeder von uns kennt manchmal so Projekte, die sich ewig hinziehen. Bei manchen Selbstständigen ist es die Website, andere sind bereits monatelang damit beschäftigt, ein Webinar auf die Beine zu stellen, … Selbst Dinge, die überhaupt keinen großen Aufwand bedeuten – wie wenige Zeilen Kurzprofil für eine Branchendatenbank – ziehen sich bei einigen wochenlang hin. Das ist ein Riesenproblem!

Hast du etwas im Genick, das du schon ewig mitziehst?

Es gibt manchmal so Dauergäste auf der To-Do-Liste. Die machen es sich da bequem und harren aus. Wochen, Monate, ja, sogar Jahre! Das kann natürlich auch ein Vorhaben sein, das noch im Irgendwann-Stadium ist und ständig hinten im Hirn sitzt. Laufen tut es – je nach Qualität – unter „sollte“, „wollte“ oder „müsste“, doch umgesetzt hast du es bisher nie, weil irgendetwas daran nicht passt. Schau dir das mal genauer an, denn es kann sein, dass du schon sehr gerne willst. Genauso gibt es aber längst überholte oder einfach zu lästige Projekte, bei denen es besser ist, sie in die Tonne zu treten. Oder sie ganz bewusst auf Eis zu legen.

Wo sind die flankierenden Maßnahmen?

Fast alles, was man so als Vorhaben durchzieht – ob private Dinge, wie Sport, Ernährung, ein Umzug oder Businessprojekte, wie eine neues Angebot, ein Blog, o. Ä. – braucht flankierende Maßnahmen. Doch die werden gerne mal links liegen gelassen oder zu sehr unterschätzt.

Ich sollte … das eigentlich weitermachen

Es gibt oft sehr gute Gründe, etwas fortzuführen. Zum Beispiel bin ich jetzt über zwanzig Jahre selbstständig. Wer mich schon länger kennt, weiß: Alle paar Jahre habe ich etwas komplett verändert. Das war beruflich bei mir schon immer so. Auch als Angestellte brauchte ich immer dann was Neues, wenn ich das Gefühl hatte, das habe ich jetzt lange genug gemacht, das wird mir zu sehr Routine.