Alle Artikel mit dem Schlagwort: die richtige Schraube

Sich helfen, erfolgreich zu sein

Als wir klein waren, gingen meine Eltern einmal die Woche zum Einkaufen. Es gab stets einen Vorrat an Süßigkeiten für mich und meinen drei Jahre älteren Bruder. Ein Beutel Mini-Mars und sowas – insgesamt ein reichliches Häufchen Schokolade kam ins Barfach unserer Schrankwand [haha, wie damals alle Schrankwände diese Barfächer hatten!]. Da durften wir uns jederzeit bedienen.

Nähe und Distanz

Es gibt ja Leute, die ständig Menschen oder gar Trubel um sich brauchen. Und es gibt die anderen, die generell lieber mit sich sind oder vor sich hin werkeln. Wenn ich mir mein Berufsleben so anschaue, gab es bei mir immer Phasen. Als Angestellte hatte ich darauf nicht zu 100 % Einfluss, doch natürlich gibt es in jedem Aufgabenbereich die Möglichkeit, aktiv zu steuern, wie sich der Kontakt zu anderen und Freiräume verlagern. Das bedeutet natürlich, in eigener Sache aktiv zu werden. Dazu gibt es viel zu sagen, Stoff für spätere Blogbeiträge. In der Selbstständigkeit habe ich seit jeher darauf geachtet, was ich in dieser Beziehung will – oder gerade nicht mehr möchte:

Wollen statt müssen?

Es gibt ja diesen Tipp, das Wort MÜSSEN generell durch WOLLEN zu ersetzen: Ich muss noch die Wohnung putzen. Ich will noch die Wohnung putzen. Das ist prinzipiell eine nette Idee, wenn es hilft. Und streng genommen stimmt es ja: Müssen tut man fast nichts – sofern man bereit ist, die Konsequenzen zu tragen.

„Es hilft ja nix!“

Es gibt ja Leute, die sich, wenn es unangenehm wird, eher ducken und verdrängen – und andere, die den Stier bei den Hörnern packen. Am Anfang meiner Berufstätigkeit war ich einige Jahre im Vertrieb. Dadurch habe ich glücklicherweise schon früh in meinem Leben gemerkt: Immer, wenn man etwas Unangenehmes aufschiebt, wird alles nur noch schlimmer.

Dinge abbrechen – Ich mag nicht mehr

Es gibt ja Menschen, die das, was sie angefangen haben, partout nicht abbrechen. Weil sie die Dinge durchziehen. Weil sie sich laut dazu verpflichtet haben. Weil sie schon so viel Zeit, Geld und Energie reingesteckt haben. Auch wenn es die größte Quälerei ist oder sich Umstände beziehungsweise aktuelle Prioritäten verschoben haben, sodass eigentlich auf der Hand liegt, dass es besser wäre, es sein zu lassen [zumindest für den Moment]. Das andere Extrem ist das „Ich mag nicht mehr“.