Schlagwort: in der Schublade

Früher Vogel vs. ausbrüten

Für ein Buch habe ich mal einige Leute interviewt und mir ihren Entscheidungsprozess schildern lassen. Es war die ganze Bandbreite vertreten: Von Zackbumm-Leuten über Zögerern bis hin zu jahrelangen Brütern.

Jetzt könnte man es sich leicht machen und sagen: Wenns den Leuten gut damit geht, sollen sie sich in ihrem Tempo entscheiden. Für die einen ist es offenbar gut, ad-hoc zu entscheiden, während sich andere wohlfühlen, wenn sie Gedanken wälzen, auf innere Wiedervorlage legen und dann erneut eine Runde sinnieren. Wieder einmal ist es nicht so einfach!

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Kaugummi-Projekte: Wenn ich es fertig hätte …

Als ich über die drei Probleme bei Kaugummi-Projekten geschrieben habe, habe ich es bereits kurz erwähnt: Das Ergebnis von so einer sich hinziehenden Angelegenheit kann businessrelevant sein. Darum ist das Rauszögern eines Projektes nicht nur schädlich fürs Dranbleiben, sondern es kostet dich oft noch mehr.

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Tagesform

Ich habe eine Bekannte, die richtig wütend wird, wenn sie an einem Tag nicht so leistungsfähig ist, wie sonst. Das bezieht sich auf alles:

  • Wenn die Dinge nicht so mühelos laufen, wie „normal“.
  • Wenn sie eigentlich mehr schafft (oder sich heute mehr vorgenommen hatte).
  • Wenn sie beim Spazierengehen öfter stehenbleiben muss, als gestern.

Natürlich ist das durchaus menschlich. Die Enttäuschung, wenn das, was sonst viel müheloser klappt, auf einmal zäh ist. Die Tage, wo man abends noch lauter unerledigtes Zeug dastehen hat, das eigentlich gemacht gehört hätte. Oder eine uncharakteristische Müdigkeit, obwohl „man heute gar nicht so viel zu tun hatte“.

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Der Preis des Haderns

Gelegenheiten zum Hadern hat jeder mal. Selbst, wer nicht dazu neigt, kennt Momente, in denen das Hätte an einem nagt.

Problematisch wird es, wenn wir uns unablässig um eine Sache drehen, die wir bereuen oder die wir rückblickend glorifizieren.

Hätte ich dieses oder jenes gemacht, [ginge es mir besser, wäre ich erfolgreicher, glücklicher, wohlhabender, an dem und dem Punkt, hätte ich dies und das erreicht …].

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Schwarzsehen

Sollte man nicht so viel schwarzsehen, wenns ein Problem gibt?

Die einen halten Schwarzseherei für total negativ: Das zieht mich runter. Das bringt nichts. Andere sind stolz auf ihre Fähigkeiten, überall als erstes Probleme, Hürden und Fallstricke zu sehen. Und wieder andere schützen sich damit: Wenn meine Erwartungen negativ sind, kann mich nichts enttäuschen. Im Gegenteil – es kann nur besser werden!

Wie so oft stimmt irgendwie alles. Welche Denk-Tendenzen hast du, wenns ums Schwarzsehen geht?

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