Schlagwort: Konsequenzen

Wo fängst du zu viel auf?

Wenn es darum geht, Vorhaben zu verfolgen, denken viele an Neues oder brachliegende Projekte. Als Einzelunternehmen gehört unbedingt dazu, das, was ist, konsequent zu hinterfragen. Selten haben wir Ressourcen einfach so übrig, aber immer gibt es etwas zu optimieren.

Heute will ich deinen Fokus auf Dinge richten, wo es ganz klar eine Schieflage gibt.

Wer der Maßstab dafür ist? – Du! Wir wissen ganz genau, wenn ein Arrangement sich nicht ausgewogen genug für uns anfühlt. Frag dich mal: Wo fängst du zu viel an deinem Ende auf?

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Zeit begrenzen

Als Selbstständige sollten uns Deadlines heilig sein, und meist sind sie das – sofern Kunden involviert sind. Immer dann, wenn es um Commitments gegenüber Dritten geht, liegt auf jeden Fall irgendeine Priorität drauf. Das, was Schnittstellen nach außen hat, muss laufen. Erst recht, wenn wir Geld dafür bekommen.

Die meisten von uns sind sehr gut in der Lage, diverse Kundenprojekte parallel zu organisieren. Doch selbst wenn dein Zeitmanagement hervorragend ist, heißt das nicht, dass Zeit und Aufwand in einem rentablem Verhältnis zueinander stehen. Und was ist mit den Vorhaben, die „nur für uns“ sind?

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Rechenschaft

Auch wenn das Wort altmodisch und ein bisschen fies klingt: Ich bin ein großer Fan davon, zur Rechenschaft gezogen zu werden – und Rechenschaft abzulegen. Ein bisschen hipper kommt der englische Begriff der „accountability“ daher.

Wenn wir darüber sprechen, ob und wie gut wir etwas durchziehen, geht es oft ums Wollen, ob Lust oder Leidensdruck groß genug ist, ob wir zuversichtlich sind oder eher etwas vermeiden, und und und. Doch der Schlüssel zu allem ist die Verantwortlichkeit.

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Hauruck-Aktionen

Es gibt diese Dinge, die man beharrlich vor sich herschiebt. Oft sind die gar nicht mal so kompliziert, es ist eher eine Zeit- und Lust-Frage:

  • Man braucht einen Kopf dafür, oft fehlt der Überblick, was alles damit verbunden ist.
  • Es ist nicht einfach so in den Alltag zu integrieren, weil es eben nicht mit einem Handgriff getan ist.
  • Bei manchen Sachen mangelt es an Lust.

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Nachdenken ist kein Pizzateig

Einer der größten Feinde der Konsequenz ist das Nachdenken.

Hä? Spinnt die jetzt? Nachdenken ist doch wichtig! Unüberlegt handeln ist der Teufel! Man kann im Business nicht einfach spontan dieses oder jenes machen!

Da stimme ich vollkommen zu! Erst denken, dann handeln ist auch meine Devise.

Die Sabotage, etwas anzufangen, dann aber nicht durchzuziehen, fängt allerdings bei der Überzeugung an, dass längeres Nachdenken alles besser macht.

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Ist der Widerwille ein Signal?

Ja, oft kommt man nicht in die Pötte, weil man etwas nicht mag, es zu schwierig empfindet, es nicht genug fordert …

Doch wenn du dich immer wieder zu etwas aufraffen – oder gar überwinden – musst, etwas partout nicht (mehr) leiden kannst oder es regelrecht hasst, dann ist das ein wichtiges Signal, das sich nur schlecht ignorieren lässt. Und das ist gut so!

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Muss das „muss“ sein?

Mit Anfang 20 bin ich zum ersten Mal über die Übung gestolpert, dass man das „muss“ durch „will“ ersetzen soll:

Ich muss will xy erledigen.
Ich muss will mich zusammenreißen.
Ich muss will disziplinierter sein.

Die Erklärungen liegen auf der Hand:

  • Freier Wille à la „ich muss gar nichts“, ich kann mich dafür entscheiden.
  • Eigene Verantwortung reinbringen: Wenn ich es nicht mache, trage ich die Konsequenzen.
  • Motivation erhöhen – immerhin „will“ ich es. Hurra!

Hört sich super an, allerdings sehe ich das mittlerweile sehr viel differenzierter:

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Der Müllwagen-Effekt

Nicht alles ist gleichbedeutend. Vieles, was wir im Business so vorhaben, hat keine unmittelbar großartigen Auswirkungen. Klar, hier könnte man mal was verbessern oder da was anstoßen – an Ideen mangelt es selten. Doch wenn das jetzt nicht gleich passiert, ist es meist kein Beinbruch.

Aufschieben ist erlaubt und oft gar nicht mal schlecht. Wer kennt es nicht, dass sich Dinge tatsächlich von selbst erledigen. Dass eine Idee, die man eigentlich lieber gestern umgesetzt hätte, sich abkühlt und sich als doch nicht so super rausstellt.

Jetzt kommt das große Aber. Denn es gibt durchaus Projekte, bei denen das Rauszögern zum Problem wird.

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Das Unterschätzen der kleinen Schritte

Jetzt ist wieder die Zeit der guten Vorsätze. Gute Sache! Auch ich finde, dass so ein frisches Jahr sich hervorragend eignet, neue Saiten aufzuziehen. Man startet mit weißer Weste, da fallen Veränderungen oft ein wenig leichter. Zumindest am Anfang.

Als ich noch Mitglied in einem Fitnessstudio war, waren Januar und Februar die schlimmsten Monate: Jede Stunde war überfüllt. Ein Alptraum! Allerdings war klar: Ab März ist wieder alles normal. 90 % der Neumitglieder waren wieder weg.

Was generell unterschätzt wird – bei einem derartigen Vorsatz oder einem anders gelagerten Vorhaben –, sind die berühmten kleinen Schritte. Erst recht, wenn es um ein größeres Projekt oder längerfristiges Vorhaben geht, etwa eine neue Gewohnheit oder ein Ziel, auf das ich länger hinarbeiten muss.

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