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Hast du etwas im Genick, das du schon ewig mitziehst?

Es gibt manchmal so Dauergäste auf der To-Do-Liste. Die machen es sich da bequem und harren aus. Wochen, Monate, ja, sogar Jahre! Das kann natürlich auch ein Vorhaben sein, das noch im Irgendwann-Stadium ist und ständig hinten im Hirn sitzt. Laufen tut es – je nach Qualität – unter „sollte“, „wollte“ oder „müsste“, doch umgesetzt hast du es bisher nie, weil irgendetwas daran nicht passt. Schau dir das mal genauer an, denn es kann sein, dass du schon sehr gerne willst. Genauso gibt es aber längst überholte oder einfach zu lästige Projekte, bei denen es besser ist, sie in die Tonne zu treten. Oder sie ganz bewusst auf Eis zu legen.

Hätte ich bloß!

Diese Bereuengeschichte leuchtet mir nicht ein: Da hadern manche Menschen ewig mit einer Entscheidung … „Wenn ich damals nur X gemacht oder Y gelassen hätte!“ Klar ist es verständlich, sich hin und wieder mal zu wünschen, dass es möglich ist, die Zeit zurückzudrehen. Oder sich nachträglich in den Arsch zu beißen.

Welche Entscheidung muss davor kommen?

Geht es darum, etwas voranzubringen, wird gerne davon gesprochen, den nächsten Schritt zu definieren. Auch wenn er klein ist. Klar: Das Dranbleiben ist sehr viel einfacher mit „baby steps“ – keine Zeit, keine Kraft, keinen Kopf, … all das wird ausgehebelt, wenn man zumindest einen Handgriff macht: Das kann ein einziges Telefongespräch sein oder nur schon mal das Raussuchen einer Telefonnummer. Jetzt ist es allerdings bei komplexeren Dingen oft so, dass der nächste Schritt gar nicht klar ist. Oder eben nicht definiert werden kann, weil davor eine Entscheidung fehlt.

Formular: Das Wald-und-Bäume-Syndrom

Seit 20 Jahren mache ich jetzt Coachings: Ein Klassikerthema ist das Wald-und-Bäume-Syndrom – vor lauter Todos, Verpflichtungen oder geplanten Vorhaben tut man gar nichts mehr oder kleckert ein bisschen vor sich hin. Schnell stellt sich Unlust oder Überforderung ein, vor allen Dingen fehlt oft das Gefühl dafür, wo man überhaupt anfangen sollte. Der erste Schritt ist immer: Überblick schaffen. Aber konkret. 🙂 Formular „Das sollte/will/muss ich tun!“ herunterladen: als PDF-Info im docx-Format, wenn du die Tabelle bearbeiten oder direkt reinschreiben willst  

Denk-Experiment Fernbedienung

Es gibt den Film Klick, bei dem der Hauptdarsteller mit einer Fernbedienung sein Leben steuert. Der Film ist leider nicht so toll, wie die Idee dahinter. – Vor einigen Tagen habe ich dieses Denk-Experiment auf meiner Festplatte wiedergefunden, das ich 2013 gebloggt hatte. Da es mir so gut gefällt, habe ich es geringfügig angepasst.

„Ich kann mich nicht um alles gleichzeitig kümmern!“

Bestimmt kennt Ihr das Märchen mit dem Brei: Dieser Zaubertopf, der Brei kocht, bis alles unter sich begraben ist. So ist es manchmal im Alltag, finde ich: Das, worum man sich kümmern soll, ist ein ständiger Strom. Abgesehen von den To-Dos, die eh klar sind, kommt ständig irgendwas nach. Es geht was kaputt, man muss sich mit irgendwas von außen befassen oder herumschlagen, es gibt Termine zu machen, und und und. Immer is was!