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Ich sollte … das eigentlich weitermachen

Es gibt oft sehr gute Gründe, etwas fortzuführen. Zum Beispiel bin ich jetzt über zwanzig Jahre selbstständig. Wer mich schon länger kennt, weiß: Alle paar Jahre habe ich etwas komplett verändert. Das war beruflich bei mir schon immer so. Auch als Angestellte brauchte ich immer dann was Neues, wenn ich das Gefühl hatte, das habe ich jetzt lange genug gemacht, das wird mir zu sehr Routine.

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Welche Entscheidung muss davor kommen?

Geht es darum, etwas voranzubringen, wird gerne davon gesprochen, den nächsten Schritt zu definieren. Auch wenn er klein ist.

Klar: Das Dranbleiben ist sehr viel einfacher mit „baby steps“ – keine Zeit, keine Kraft, keinen Kopf, … all das wird ausgehebelt, wenn man zumindest einen Handgriff macht: Das kann ein einziges Telefongespräch sein oder nur schon mal das Raussuchen einer Telefonnummer.

Jetzt ist es allerdings bei komplexeren Dingen oft so, dass der nächste Schritt gar nicht klar ist. Oder eben nicht definiert werden kann, weil davor eine Entscheidung fehlt.

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Solution Aversion – Abneigung gegen die Lösung

Was mich in Coachings manchmal ein wenig wahnsinnig gemacht hat: Da kommt jemand mit einem Problem, z. B.

  • „Mein Chef nutzt mich total aus, weil er weiß, dass ich alles zuverlässig mache. In letzter Zeit fordert er mehr und mehr. Außerdem redet irgendwie abfällig über mich. Das lass ich mir nicht länger gefallen!“
  • „Uäh! Ich mache mir so viel Arbeit mit Akquise, aber es kommt nichts dabei rum. Irgendwas mach ich falsch.“
  • „Ich brauche mehrere Tage für einen einzigen Blogtext! Erst fällt mir ewig kein Thema ein. Wenn ich anfange, werf ich zigmal um, schreibe neu – und erst das Überarbeiten!“

Wenn es dann dran ging, etwas anders zu machen, hieß es auf einmal: „Nein, ich muss nichts anders machen, es läuft ja gut, wie es bisher ist.“

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Formular: Das Wald-und-Bäume-Syndrom

Seit 20 Jahren mache ich jetzt Coachings: Ein Klassikerthema ist das Wald-und-Bäume-Syndrom – vor lauter Todos, Verpflichtungen oder geplanten Vorhaben tut man gar nichts mehr oder kleckert ein bisschen vor sich hin. Schnell stellt sich Unlust oder Überforderung ein, vor allen Dingen fehlt oft das Gefühl dafür, wo man überhaupt anfangen sollte.

Der erste Schritt ist immer: Überblick schaffen. Aber konkret. 🙂

Formular „Das sollte/will/muss ich tun!“ herunterladen:

 

„Ich bleibe konsequent dran, wenn mich was interessiert!“

Das hört man ja oft.

Kein Wunder. Entweder man bleibt dran, weil man muss – der berühmte Leidensdruck – oder es geht um was, dass man unbedingt schaffen will.

Die Weil-es-mich-interessiert-Dinge haben wiederum eine ganz eigene Qualität.

Ich bin ja eine Freundin des differenzierten Hinsehens und lade euch wieder mal ein, die Lupe auszupacken. Die Lupe der Selbsterkenntnis! LOL Denn nicht jedes Interessiert ist gleich beschaffen. Eben habe ich das mal für mich genauer aufgedröselt.

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„Wenn es schon so anfängt!“

Für mich ist es unnötiges Drama: Wenn Menschen was aufbauschen, mit den Fingern auf andere zeigen, lauter Ausreden finden oder alles verkomplizieren.

Das sind meine apokalyptischen Reiter, wenn es um das Miteinander geht. Ob das jetzt mit Kunden ist, mit Dienstleistern oder im privaten Bereich. Schon jetzt weiß ich: Das wird nicht besser, sondern führt geradewegs in größere Nervereien.

Bei dir sind es vielleicht völlig andere Dinge.

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Denk-Experiment Fernbedienung

Es gibt den Film Klick, bei dem der Hauptdarsteller mit einer Fernbedienung sein Leben steuert. Der Film ist leider nicht so toll, wie die Idee dahinter. – Vor einigen Tagen habe ich dieses Denk-Experiment auf meiner Festplatte wiedergefunden, das ich 2013 gebloggt hatte. Da es mir so gut gefällt, habe ich es geringfügig angepasst.

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