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„Ich kann mich nicht um alles gleichzeitig kümmern!“

Bestimmt kennt Ihr das Märchen mit dem Brei: Dieser Zaubertopf, der Brei kocht, bis alles unter sich begraben ist.

So ist es manchmal im Alltag, finde ich: Das, worum man sich kümmern soll, ist ein ständiger Strom. Abgesehen von den To-Dos, die eh klar sind, kommt ständig irgendwas nach. Es geht was kaputt, man muss sich mit irgendwas von außen befassen oder herumschlagen, es gibt Termine zu machen, und und und.

Immer is was!

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Sich helfen, erfolgreich zu sein

Als wir klein waren, gingen meine Eltern einmal die Woche zum Einkaufen. Es gab stets einen Vorrat an Süßigkeiten für mich und meinen drei Jahre älteren Bruder. Ein Beutel Mini-Mars und sowas – insgesamt ein reichliches Häufchen Schokolade kam ins Barfach unserer Schrankwand [haha, wie damals alle Schrankwände diese Barfächer hatten!]. Da durften wir uns jederzeit bedienen.

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Nur 10 Minuten

Den Tipp, einfach mal „nur eine Viertelstunde“ zu machen, haben wir vermutlich alle schon oft gehört. Die Zeitspanne variiert, manchmal geht es um fünf Minuten, mal um zehn … doch das Ziel dahinter ist in der Regel: Komm ins Tun! Vermutlich wirst du dann automatisch länger machen, weil du eh schon dabei bist oder plötzlich Lust bekommst.

Vorgestern habe ich ein Video von wheezy waiter angeschaut, der übrigens eine Menge Selbst-Tests macht à la „1 Monat kein Zucker“, „Tagebuchschreiben“, „1 Monat täglich 10.000 Schritte“, und und und. Er macht extrem unterhaltsame Videos! Vor allem die Gastauftritte seiner Eltern sind zum Piepen.

Jedenfalls hat er die 10-Minuten-Regel aufgegriffen, jedoch …

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Meditieren ausprobieren

Meditieren ist sowas, von dem ich seit langem überzeugt bin, dass es gut für mich wäre – es aber trotzdem nie so richtig getan habe. Alles daran leuchtet mir ein. Jeder, der es regelmäßig macht, bestätigt, was für eine Bereicherung es ist. Und dennoch habe ich nie einen Zugang dazu gefunden.

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Ich sollte … freundlicher dreinschauen?

Ich habe, wie man so schön sagt, ein resting bitch face: Wenn ich entspannt schaue, schaue ich grantig. Wenn ich mich konzentriere, ziehe ich die Augenbrauen bedrohlich zusammen. Und es passiert mir, dass – ohne mein Zutun – die Mundwinkel extrem nach unten wandern.

Einmal haben mich im Englischen Garten zwei Männer besorgt angesprochen: „Ist alles in Ordnung? Niemand sollte so schauen müssen wie Sie!“

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Nähe und Distanz

Es gibt ja Leute, die ständig Menschen oder gar Trubel um sich brauchen. Und es gibt die anderen, die generell lieber mit sich sind oder vor sich hin werkeln. Wenn ich mir mein Berufsleben so anschaue, gab es bei mir immer Phasen.

Als Angestellte hatte ich darauf nicht zu 100 % Einfluss, doch natürlich gibt es in jedem Aufgabenbereich die Möglichkeit, aktiv zu steuern, wie sich der Kontakt zu anderen und Freiräume verlagern. Das bedeutet natürlich, in eigener Sache aktiv zu werden. Dazu gibt es viel zu sagen, Stoff für spätere Blogbeiträge.

In der Selbstständigkeit habe ich seit jeher darauf geachtet, was ich in dieser Beziehung will – oder gerade nicht mehr möchte:

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Der Zeichenkurs

Vor einigen Jahren habe ich mit dem Zeichnen angefangen. Nach einigen Monaten sahen die Bilder auf meiner Business-Website so aus – und ich war mächtig stolz!

Ich habe mich mit recht ungelenken Zeichnungen rausgetraut und bin durchs regelmäßige Produzieren mit der Zeit immer besser geworden. Dazu kommt: Gerade weil die Männchen alles andere als perfekt sind, sind sie sympathisch. Außerdem sah meine Website so viel mehr nach mir aus, als wenn ich irgendwelche glatten Agentur-Illustrationen verwendet hätte.

Eines Tages dachte ich mir: Ich könnte ja einen Zeichenkurs geben!

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Start oder Ende festlegen

Alle paar Jahre habe ich mich beruflich verändert. Das war schon immer so. Es gibt ja Menschen, die leben auf, wenn sie Beständigkeit haben. Und es gibt welche, die Abwechslung suchen. Immer wenn ich das Gefühl hatte, ich habe jetzt alles gemacht, habe ich es noch eine Weile etabliert – denn selbst, wenn man sattelfest ist, lässt sich natürlich noch viel lernen und verstärken. Aber dann trat langsam eine Routine ein.

Routine hat ja zwei Seiten: Das Tolle daran ist, dass die Dinge einfach laufen. Man hat sich eingespielt, kennt sich aus, managt alles einfach so. Der andere Aspekt ist die Langeweile, die mitschwingen kann. Die Gleichförmigkeit von Fragestellungen, Abläufen und Lösungen.

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Schwarzsehen

Sollte man nicht so viel schwarzsehen, wenns ein Problem gibt?

Die einen halten Schwarzseherei für total negativ: Das zieht mich runter. Das bringt nichts. Andere sind stolz auf ihre Fähigkeiten, überall als erstes Probleme, Hürden und Fallstricke zu sehen. Und wieder andere schützen sich damit: Wenn meine Erwartungen negativ sind, kann mich nichts enttäuschen. Im Gegenteil – es kann nur besser werden!

Wie so oft stimmt irgendwie alles. Welche Denk-Tendenzen hast du, wenns ums Schwarzsehen geht?

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