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Peinlich, peinlich!

Kürzlich hat mich eine nette Leserin meines Blamieren-Ratgeber kontaktiert – und mich erinnert, dass das ein schönes Buch ist. Genau das Richtige für die HÄTTE-Rubrik!

Es war das erste Buch, für das ich eigene Illustrationen geliefert habe, und wo mir das Titelbild besonders gut gefällt, weil der GABAL-Verlag so schön mutig ist:

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springendes Schwein

Reset. Go!

Ich bin zurzeit im Umbruch, also kurz vor Alles-wird-anders [im Dezember sperre ich mein bisheriges Business ja zu]. Das, was ich danach so richtig machen will, ist schemenhaft klar. Doch dafür muss ich erst im Hoopen & Co. noch besser werden. Auch wenn ich in den letzten zweieinhalb Jahren extrem viel gelernt habe und begeistert nach wie vor fast täglich dran bin, so bin ich noch nicht „bühnenreif“.

Daher muss ich mir klarwerden über die Zwischenphase: Womit will ich nach schreibnudel.de und vor dem Neuen mein Geld verdienen?

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Wollen statt müssen?

Es gibt ja diesen Tipp, das Wort MÜSSEN generell durch WOLLEN zu ersetzen:

Ich muss noch die Wohnung putzen.
Ich will noch die Wohnung putzen.

Das ist prinzipiell eine nette Idee, wenn es hilft. Und streng genommen stimmt es ja: Müssen tut man fast nichts – sofern man bereit ist, die Konsequenzen zu tragen.

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„Es hilft ja nix!“

Es gibt ja Leute, die sich, wenn es unangenehm wird, eher ducken und verdrängen – und andere, die den Stier bei den Hörnern packen.

Am Anfang meiner Berufstätigkeit war ich einige Jahre im Vertrieb. Dadurch habe ich glücklicherweise schon früh in meinem Leben gemerkt: Immer, wenn man etwas Unangenehmes aufschiebt, wird alles nur noch schlimmer.

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Ich sollte … mehr planen?

In der Kategorie SOLLTE philosophiere ich über Dinge, die ich möglicherweise wirklich mal anfangen oder intensiver durchziehen sollte.

Schon seit einem Jahr stelle ich die Weichen dafür, mein ganzes Leben umzukrempeln. Mittlerweile schrumpft die Zeit langsam mehr und mehr zusammen. Ich lote durchaus aus und überlege, was ich will und wie was funktionieren könnte. Doch planen tu ich nicht.

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„Kann ich die Zeit zurückdrehen?“

Das „Hätt ich doch …!“ ist absolut menschlich. Und eine gute Sache, denn wir lassen prinzipiell Revue passieren, was los war und was uns daran stört. Machen wir das auf gute Art, lernen wir, was wir künftig anders machen wollen.

Doch allzu oft möchten wir einfach etwas ungeschehen machen: Es fällt uns zu spät ein, was wir hätten sagen sollen. Wir bereuen, was wir getan oder gelassen haben. Wir hadern mit etwas, das ausgerechnet uns passiert ist.

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Dinge abbrechen – Ich mag nicht mehr

Es gibt ja Menschen, die das, was sie angefangen haben, partout nicht abbrechen. Weil sie die Dinge durchziehen. Weil sie sich laut dazu verpflichtet haben. Weil sie schon so viel Zeit, Geld und Energie reingesteckt haben.

Auch wenn es die größte Quälerei ist oder sich Umstände beziehungsweise aktuelle Prioritäten verschoben haben, sodass eigentlich auf der Hand liegt, dass es besser wäre, es sein zu lassen [zumindest für den Moment].

Das andere Extrem ist das „Ich mag nicht mehr“.

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„Das kann ich jetzt auch nicht ändern!“

Immer wieder passiert im Leben was Suboptimales. Hihi, ich finde das Wort „suboptimal“ so lustig. Teilweise ist es noch gar nicht eingetreten, aber es zeigt sich schon am Horizont:

  • Weil es eine Konsequenz sein könnte aus etwas, das wir entschieden haben, 0der das wir derzeit noch tun (oder lassen), und das in vollem Bewusstsein, dass wir damit auf etwas zuschlittern.
  • Oder weil jemand anderes etwas getan hat, das sich auf die Situation oder uns ungünstig auswirkt.

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